Frauen sind nicht von Natur aus zickig

Antibaby-Pille, Vitaminmangel und Stimmungsschwankungen/Zickereien hängen zusammen! Wie kann sich Frau auf einfache Weise helfen? 

Marina Oertel

Frauenbeschwerden und ihre Wirkung auf das Umfeld

 

Das Leiden

Frauen leiden innerhalb eines Monats unter vielerlei Beschwerden. Manche dieser Beschwerden können Frauen ohne weiteres ertragen und andere belasten nicht nur die Frau, sondern auch das gesamte Umfeld (Familie, Arbeit, Freundeskreis). Das Schlimme daran ist allerdings, dass die Beschwerden sich monatlich wiederholen. Das hat somit auch eine monatlich Belastung für die Familie und das weitere Umfeld zur Folge. Nicht selten ergibt sich aus diesem, sich stets wiederholenden Problem, eine familiäre Katastrophe. 

 

Zu den häufigsten Beschwerden einer Frau zählen:

Reizbarkeit

Nervosität

innere Unruhe

Migräne/ Kopfschmerzen Stimmungsschwankungen

Depressionen

Unterleibschmerzen

Brustspannen

 

Was haben diese Beschwerden aber nun mit dem zickigen Verhalten der Frau zu tun? 

Es ist doch ganz einfach und auch logisch. Wer Migräne/Kopf- schmerzen, Unterleibsschmerzen oder Brustspannen hat, der fühlt sich nun einmal nicht wohl. Ist dieses regelmäßig der Fall, so büßt die Frau eine Menge Lebensqualität ein. 

 

Wen würde das auf Dauer nicht wütend und unerträglich machen? 

 

Reizbarkeit, Depressionen oder Stimmungsschwankungen sind für die Familie und das Umfeld sehr schwer zu ertragen. Oft weiß die Familie nicht, woran sie ist und wie sie sich verhalten soll.

In meiner Praxis wird berichtet, dass die Familienmitglieder, aber auch die Frau selbst, sich sehr hilflos fühlen. 

 

Das muss nicht sein!

 

Antibaby-Pille

 

Fakt

In Deutschland nehmen rund 6 Millionen Frauen regelmäßig die Antibaby-Pille und somit ist sie das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel. 

 

Problematik

Schon Mädchen in jungen Jahren greifen auf die Pille zurück. Oftmals ist das für die Mädchen völlig normal. "Verhüten ist schließlich wichtig" und die Pille ist nun einmal das bekannteste und am häufigsten verwendete Verhütungsmittel.

 

Welches junge Mädchen ("Kind") macht sich da schon Gedanken über die Folgen? - Besonders, wenn sie vom Arzt nicht ausführlich darauf hingewiesen werden.

 

Die Problematik sind dann die frühen Erkrankungen bei jungen Mädchen/Frauen, die sich aufgrund eines gestörten Stoffwechsels ergeben. 

 

Ich spreche hier aus persönlicher Erfahrung. 

 

Nebenwirkungen

Die Packungsbeilage der Pille liest sich fast wie eine Zeitung mit einem Horrorszenario. Schließlich ist sie ja groß genug und voll von negativem Inhalt.

Das Beste wäre fast, die Packungsbeilage nicht zu lesen und auf das Beste zu hoffen, um sich nicht zu stark zu beunruhigen. 

 

Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem:

  • Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen)
  • erhöhter Blutdruck
  • Krampfadern 
  • Übelkeit/Erbrechen/ Bauchschmerzen
  • Gewichtszu- oder abnahme
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Stimmungsschwankungen
  • depressive Verstimmungen
  • Nervosität
  • Schwindelgefühl
  • Akne
  • Hautausschlag
  • Haarausfall
  • Thrombose der Netzhautgefäße
  • Brustschmerzen
  • Infektionen der Scheide

 

Mangelsymptome bei Vitamin- und Mineralstoffmangel 

 

Folsäure 

Schwäche, Vergesslichkeit, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, Haarausfall

 

Vitamin B2

Antriebsschwäche, depressive Verstimmungen, allgemeine Lustlosigkeit, Schuppungen, erhöhte Lichtempfindlichkeit, Migräne, rissige Mundwinkel, brennende Augen, Haarausfall, Gliederzittern, Schwindelgefühl, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Juckreiz im Vaginalbereich

 

Vitamin B6

Depressionen, Haarausfall, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Müdigkeit, Angstzustände, Nervosität, rissige Mund- und Augenwinkel, Kreislaufstörungen

 

Vitamin B12

Gedächtnis- &  Konzentrations-störungen, Müdigkeit, Reizbarkeit, niedrige Stresstoleranz und Leistungsfähigkeit, Durchfall, Gefühlslosigkeit, Kurzatmigkeit, Gewichtsverlust, ständige Nervosität, Depressionen, Körpergeruch, Mensturations-beschwerden

 

Vitamin C 

Müdigkeit, Schwäche, Muskelschmerzen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, Schwermütigkeit, Antriebs-losigkeit, Karies, Paradontitis, Neigung zu Schleimhaut-entzündungen, Krampfadern, Hämorrhoidalleiden

 

Magnesium

Depressionen, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrations- und Schlafstörungen, Nevosität, Durchfall, Verstopfung, Krämpfe, Muskelschwäche, Blutdruck-anstieg

 

Zink 

Allergien, Appetitlosigkeit, Kraftlosigkeit, chronische Müdigkeit, niedrige Stress-toleranz, Sehstörungen, Nachtblindheit, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Gewichtsverlust, dünne Haare, Haarausfall, brüchige Nägel, weißfleckige Nägel, Ekzeme, Depressionen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Lernschwäche


Medikamente und Mikronährstoffhaushalt 

 

Medikamente und Mikronährstoffe benutzen im Körper zum Teil die selben Stoffwechselwege und kämpfen daher um dieselben Enzyme und Transportsysteme. 

Das bedeutet also, dass es durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten (also auch die "Pille") zu einem gestörten Vitamin- und Mineralstoffhaushalt kommen kann. 

 

Was Medikamente verursachen:

  • Schädigung der Darmflora und Darmschleimhaut, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung

Vitamine und Mineralstoffe werden überwiegend über den Darm aufgenommen. Ist dieser geschädigt, können die Vitamine und Mineralstoffe nicht ausreichend aufgenommen werden und es kommt zu einem Mangel.

 

  • erhöhte Urinausscheidung

Mit dem Urin werden auch Mikronährstoffe ausgeschieden. Bei häufigem Wasser lassen kann es also durch zu hohem Verlust an Mikronährstoffen zu einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kommen.

 

  • Appetitlosigkeit, Abneigung von Lebensmitteln, Übelkeit

In diesem Fall ist meistens die Nahrungsaufnahme gestört. Wer appetitlos ist, sich nicht wohl fühlt oder sogar eine Abneigung gegenüber einiger Lebensmittel hat, ernährt sich automatisch nicht ausgewogen und ausreichend genug. Dadurch ist eine zu niedrige Mikronährstoffzufuhr gegeben, woraus ein Mangel folgt.

 

Zusätzlich stören Gegenspielern einiger Nährstoffe und die Steigerung von Enzymen für den erhöhten Mikronährstoffabbau den Stoffwechsel von Vitaminen und Mineralstoffen.  

Wie kann Frau sich jetzt auf einfache Weise helfen?

 

Natürlich kann sich jede Frau jetzt für ein anderes Verhütungsmittel entscheiden. Meine Erfahrung besagt allerdings, dass dies seltener der Fall ist. ...zu aufwendig, zu unsicher, zu unbequem..., so lauten oft die Aussagen. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass so gut wie jede Art der Verhütung in den Hormonhaushalt und somit auch in den Stoffwechsel eingreift. 

 

Was kann Frau also dann tun? 

Sie kann sich gezielt mit einer zusätzlichen Zufuhr von Mikronährstoffen vor einem Mangel und einer (aus dem Mangel folgenden) Störung des Stoffwechsels schützen!

 

Vielleicht ist es schon aufgefallen.

Die Nebenwirkungen und die Mangel-Symptome gleichen sich doch sehr.

 

Wieso also die Nebenwirkungen und eventuelle Katastrophen in der Familie in kauf nehmen (schlimmsten Falls die Trennung), wenn es doch höchstwahrscheinlich ein Mikronährstoffmangel ist? 

Ein Mangel ist leicht zu beheben, was unter Umständen die Katastrophe verhindern kann. 

Worauf ist jetzt zu achten?

 

Wer sich nun schützen und seinen Körper mit Mikronährstoffen unterstützen möchte, sollte folgendes bedenken:

 

  • Zuvor stets eine kompetente Vitalstoffberatung in Anspruch nehmen. - Eine falsche Anwendung von Mikronährstoffen kann den Stoffwechsel eher noch mehr durcheinander bringen.
  • Hochwertige und vor allem natürliche Mikronährstoffe verwenden. - Unnatürliche Mikronährstoffe (also synthetische) fügen dem Körper mehr schädliche Stoffe zu. Sie können also im wahrsten Sinne des Wortes "Schaden" zufügen.

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