Trinkwasser

Diese Seite enthält:

  • Wasser ist unser Lebenselixier!
  • Wofür benötigt unser Körper Wasser?
  • Wie viel Wasser brauchen Sie?
  • Achtung!!! ... bei der Flüssigkeitsaufnahme
  • Was sind eigentlich die Folgen von Wassermangel?
  • Der Weg des Wassers bis zum Wasserhahn
  • Video: ZDF / Frontal 21 Mangelnde Kontrolle beim Trinkwasser
  • Video: ZDF / Frontal 21 Viren im Wasser 
  • Ist Flaschenwasser die Alternative zu Trinkwasser aus der Leitung?
  • Problem Nr. 1 des Flaschenwassers
  • Gefahr bei der Herstellung von Babynahrung
  • Problem Nr. 2 des Flaschenwassers
  • Problem Nr. 3 des Flaschenwassers
  • Weitere Gründe, die gegen Flaschenwasser sprechen
  • Preisvergleich

Wasser ist unser Lebenselixier! 

Unser Körper besteht zu 70% aus Wasser und daher ist Wasser für uns so lebenswichtig.

Es geht nicht darum, ob wir Durst verspüren oder nicht!

Der Körper benötigt auch Wasser, wenn wir keinen Durst verspüren. Denn Durst tritt bei einem Wassermangel von 1% auf. Das ist ein Faktor, der vielen Menschen gar nicht so klar ist. 

Wofür benötigt unser Körper Wasser?

  • Temperaturregelung unseres Körpers (schwitzen)
  • Abtransport von Stoffwechselgiften, wie z.B. Milchsäure, Harnsäure
  • Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Zellen

Durch diesen Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Zellen

    • können die Zellen besser arbeiten
    • arbeiten die Muskeln kräftiger
    • arbeiten die Hirnzellen besser
    • werden die Immunzellen angeregt
    • fühlen wir uns leistungsfähiger, wacher, konzentrierter und vitaler

Wie viel Wasser brauchen Sie?

Die Faustregel besagt, dass ein Mensch täglich 1,5 - 2,5 Liter Wasser trinken sollte.

Der individuelle Bedarf hängt allerdings von folgenden Faktoren ab:

    • Gewicht
    • Körpergröße
    • körperliche Aktivität 
    • Klima / Temperatur

Achtung!!! ... bei der Flüssigkeitsaufnahme

Getränke die Koffein enthalten entziehen dem Körper und somit auch seinen Organen wichtiges Wasser.

Zu diesen Getränken gehören unter anderem Kaffee, Tee und diverse Softdrinks. 

Aber auch Alkohol entzieht dem Körper das wichtige Wasser. 

Aus diesem Grund ist es ratsam, beim Verzehr dieser Getränke zu jedem Glas / jeder Tasse auch zusätzlich ein Glas Wasser zu trinken. Am sinnvollsten ist es natürlich, den Verzehr von koffeinhaltigen Getränken und Alkohol zu reduzieren. 

Was sind eigentlich die Folgen von Wassermangel?

  • 1 % Wassermangel sorgt für ein Durstgefühl  (wie oben schon erwähnt)
  • 5 % Wassermangel verursachen eine Erhöhung der Körpertemperatur (leichtes Fieber)
  • bei 10 % Wassermangel schwillt die Zunge an, es kommt zu Muskelkrämpfen und zu Nierenversagen
  • bei spätestens 20 % Wassermangel kommt es zu Hautrissen und Organversagen - bis schließlich der Tod eintritt

Der Mensch kann wochenlang ohne Nahrung überleben, aber er stirbt innerhalb von Tagen ohne Wasser. 

Der Weg des Wassers bis zum Wasserhahn

Die Industrie, die Landwirtschaft und die Haushalte haben alle die gleiche Kanalisation. Es landen also unter anderem Quecksilber, Blei, chemische Verschmutzungen, Viren und Bakterien im Wasser. Das Wasserwerk kontrolliert und filtert das Wasser. Es kann jedoch nicht alle Verunreinigungen aus dem Wasser filtern.

Zudem werden viele Werte gar nicht erst geprüft oder dürfen im Trinkwasser mit einem Grenzwert enthalten sein. Es bleiben also Reste von Verunreinigungen im Trinkwasser enthalten. In den Privathaushalten kann das Wasser noch zusätzlich durch die hauseigenen Wasserinstallationen weiter verunreinigt werden und zu gesundheitlichen Schäden führen. 

ZDF / Frontal 21

Mangelnde Kontrolle beim Trinkwasser

ZDF / Frontal 21

Viren im Wasser


Ist Flaschenwasser die Alternative zu Trinkwasser aus der Leitung?

Auch wenn die Informationen über das Trinkwasser aus der Leitung uns dazu neigen lassen Flaschenwasser zu verwenden, lautet die Antwort auf die oben gestellte Frage ganz klar nein.

Beim Flaschenwasser gibt es nämlich 3 grundlegende Probleme.

Problem Nr.1 des Flaschenwassers

Das Flaschenwasser wird nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung geprüft.

Diese schreibt allerdings nur 10 zu prüfende Stoffe vor, viel weniger als die Trinkwasserverordnung vorschreibt. Somit wird das Flaschenwasser noch weniger geprüft, als das Trinkwasser aus der Leitung. 

 

Zudem erlaubt die Mineralwasserverordnung viel höhere Grenzwerte als die Trinkwasserverordnung!

 

Das Problem Nr. 1 lautet also - zu wenige und zu niedrige Grenzwerte

Gefahr bei der Herstellung von Babynahrung

Die meisten Mineralwässer sind durch ihre hohen Nitrat- und Uranwerte für die Herstellung von Babynahrung völlig ungeeignet. Nitrat und radioaktives Uran können die Nieren der Säuglinge schädigen.

 

2009 wurden Mineralwässer auf ihren Urangehalt getestet. Das Ergebnis - Jedes 8. Mineralwasser war zu hoch mit Uran belastet. Die Übersicht hierzu finden Sie unter foodwatch

Bis heute gibt es für Mineralwasser keinen Grenzwert. Es dürfen nur nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro Liter im Mineralwasser enthalten sein, sofern dieses für die Zubereitung von Säuglingsnahrung beworben wird. Quelle: http://www.foodwatch.org/de/informieren/uran-im-wasser/2-minuten-info/

Problem Nr. 2 des Flaschenwasser

Seit vielen Jahren werden immer mehr Kunststoffflaschen verwendet. Überwiegend bestehen diese aus PET, einem thermoplastischen Kunststoff.

Vorteil: Sie sind leicht und bruchsicher. 

Nachteil: Das Wasser in diesen Flaschen ist nicht geschmacksneutral, da Abbauprodukte des Kunststoffs  ins Wasser übergehen können. 

 

Problem Nr. 2 lautet also - Risiko Kunststoffflasche

Problem Nr. 3 des Flaschenwasser

In meinen Beratungen höre ich immer wieder, dass Flaschenwasser reich an lebenswichtigen Mineralien ist und aus genau diesem Grund gekauft wird. Oft trägt zu dieser Entscheidung die Suggestion aus der Werbung bei. 

 

Wichtig ist hier zu wissen, dass es anorganische Mineralien und organische Mineralien gibt und sich diese gravierend unterscheiden. 

 

Anorganische Mineralien werden vom Wasser aus dem Gestein gelöst und reichern sich darin an.

Organische Mineralien wurden durch die Pflanzen verstoffwechselt und so im Wasser gebunden. 

 

Anorganische Mineralien können im Gegensatz zu organischen Mineralien von den menschlichen Zellen nicht verstoffwechselt werden. Das bedeutet, dass die anorganischen Mineralien, welche  meistens im Mineralwasser enthalten sind, nicht vom menschlichen Organismus verwertbar sind und sogar eine Belastung darstellen. Einer der Hauptgründe für das Absterben von Zellen und der damit beschleunigte Alterungsprozess ist die Überschwemmung des Körpers mit anorganischen Mineralien.

 

Nur organische Mineralien, wie sie z.B. in Gemüse und Obst vorkommen, sind für unseren Körper direkt verwertbar!

 

Problem Nr. 3 lautet also - Mineralien

Weitere Gründe, die gegen Flaschenwasser sprechen

  • Transportkosten (Umweltbelastung u.a. durch Kohlenmonoxid)
  • unnötiger Müll (Umweltbelastung)
  • erhöhter (Zeit-)Aufwand (Einkauf sowie Pfandrückgabe)
  • Rückenschäden durch zu schweres Heben

Preisvergleich

Flaschenwasser kostet zwischen 0,13 € bis 1,00 € und mehr pro Liter

Leitungswasser kostet etwa 0,01 € pro Liter

 

Leitungswasser mit dem von uns empfohlenen Haushalts-Filtersystem gefiltert kostet im Anschaffungsjahr etwa 0,22 € pro Liter. In jedem weiteren Jahr kostest das Wasser dann 0,06 € pro Liter.

Gerne berate ich Sie dazu.